Meldung des Tages

Die erste Regionalkonferenz hatte das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) gemeinsam mit dem :rak (Regionaler Arbeitskreis Entwicklung, Planung und Verkehr Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler) in Kooperation mit dem Verein Region Köln/Bonn e.V. ausgerichtet. Über die Inhalte berichtet Haus & Grund Rheinland. mehr…

Schutz vor Wohnungseinbruch

Veranstaltung 18.02.2016, 18.30 Uhr
Thema „Schutz vor Wohnungseinbrüche“

Medio Rhein-Erft, Bergheim

Das Land NRW ist gemessen an seiner Einwohnerzahl ein wahrer Riese:
Fast 18 Millionen Menschen leben hier. Wäre Nordrhein-Westfalen ein eigener Staat,
würde es nach der Einwohnerzahl noch vor Griechenland oder Portugal liegen.
Unser Land verfügt über ein gut ausgebautes Fernstraßennetz, womit die Ballungszentren wie Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen verbunden sind.

Allein der Rhein-Erftkreis ist an allen wichtigen Autobahnen wie die A1, A 4, A 61 oder A 555 angeschlossen. Das verspricht für potentielle Einbrecher eine Vielzahl lohnender Objekte und vor allem gute Fluchtmöglichkeiten in alle Richtungen –
auch ins benachbarte Ausland.

Die Zahl der Einbruchsdiebstähle steigt in Nordrhein-Westfalen seit 2008 kontinuierlich in die Höhe. In jedem Jahr werden allein im Rhein-Erft-Kreis etwa 1600 Einbruchsdiebstähle in Häuser verübt. Diese erschreckende Zahl nahm Haus&Grund Bergheim zum Anlass, für seine Mitglieder (und interessierte Bürger) einen Informationsabend zum Thema „Schutz vor Wohnungseinbrüche“ durchzuführen. Als Referent konnte Herr Kriminalhauptkommissar Schmickler
von der Erftkreispolizei gewonnen werden.

Er führte aus, dass die Polizei spezielle Konzepte zur Einbruchsbekämpfung bei der Kriminalistisch-Kriminologischen Forschungsstelle des LKA NRW entwickelt. Dazu gehört unter anderem auch das Projekt „Riegel vor!“ welches im Rhein-Erftkreis schon seit 5 Jahren läuft. Schmickler erklärte, dass alle Projekte aber ohne die Mithilfe der Bevölkerung ins Leere laufen würden. Das größte Präventionspotential liegt oft in einer gut funktionierenden und aufmerksamen Nachbarschaft. Durch die Meldung verdächtiger Fahrzeuge oder Personen im Wohngebiet über den Polizeinotruf 110 können durch die Polizei gezielt Streifenwagenbesatzungen – oftmals in Zivil – zum Einsatzort geschickt  werden, die die Verdächtigen überprüfen. Dies schreckt potentielle Einbrecher einerseits ab und führt andererseits nicht selten zu Festnahmen von Einbrechern, die so auf frischer Tat überrascht werden.

Ein weiterer wichtiger Präventionspunkt ist die technische Ausgestaltung von Türen und Fenstern. Wenn hier keine (leider fast immer auch hochpreisigen) einbruchshemmenden Produkte verbaut wurden, können Einbrecher oft in wenigen Sekunden mit einfachstem Werkzeug die Schließmechanismen von handelsüblichen Türen und Fenstern öffnen. Herr Schmickler erklärte die Beschaffenheit von entsprechenden einbruchshemmenden Bau- und Nachrüstteilen und hatte dazu noch umfangreiches Informationsmaterial der Polizei mitgebracht. Optische oder akkustische Einrichtungen wie Alarmanlagen oder Videokameras hingegen, so Schmickler, würden die Täter kaum von Einbrüchen abhalten. Gleiches gilt für grelle Lichtstrahler, die eher den aufgeschreckten Nachbarn als den Täter blenden. Besser wäre es, ein abgestimmtes Konzept von mechanischen und elektronischen Maßnahmen zu finden. Auch hier hilft die Dienststelle für Kriminalprävention und Opferschutz der Erftkreispolizei mit Rat.

Im Anschluss an den hochinteressanten Vortrag von Herrn Schmickler, der manche Zuhörer sichtlich nachdenklich stimmte, konnten diese dann Fragen an ihn stellen, die ausführlich und kompetent beantwortet wurden. Mit individuellen Fragen zur Absicherung seiner Immobilie kann sich jeder an die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Erftkreispolizei in Hürth wenden.

Zu guter Letzt bleibt nur noch zu sagen, dass es sich um eine rundum gelungene Veranstaltung handelte, die wieder einmal zeigte, dass es sich lohnt, Mitglied bei Haus&Grund zu sein - oder zu werden.

Norbert Stachowski


Diskussionsrunde zum Thema Bergbauschäden

Am 30.11.2015 hat im Medio in Bergheim eine Diskussionsrunde zum Thema 

„Bergschäden durch Tagebau – Beweislastumkehr jetzt!“

stattgefunden, wir danken den Teilnehmern der Diskussionsrunde und nennen Ihnen auf Wunsch nun die Kontaktdaten Diskussionsteilnehmer.

 

Anrufungsstelle Bergschaden Braunkohle NRW,
Schlossstraße 20,

41515 Grevenbroich

Tel.: 02181-6019002
Fax: 02181-60189002
E-Mail: info@anrufungsstelle.de
Internet: http://www.anrufungsstelle.de

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Dipl.-Ing. Peter Immekus
Kompetenzzentrum Bergschäden und Bodenbewegungen
Hauptstrasse 102-104
50126 Bergheim
Tel.: 02271-758103
Fax.: 02271-758104
Email: bergschaden(a)immekus.de

Home: http://www.immekus.de

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Sprecher für Wirtschaft, Industrie und Energie
Dietmar Brockes MdL
FDP-Fraktion 
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf
Telefon: 0211 - 884 2750
Telefax: 0211 - 884 3608
E-Mail: dietmar.brockes(a)landtag.nrw.de

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www.rwe-power-ag/bergschaeden
Sabine Steiger
RWE Power AG
50416 Köln
Tel.: 0800/8822820 *
Fax 0221/480-20777
Email an Sabine Steiger


Stadtwerke Bergheim veröffentlichen übersichtliche Tabelle zur Funktionsprüfung(früher Dichtheitsprüfung)

Die Stadtwerke Bergheim haben auf Ihrer Internetseite eine übersichtliche Tabelle zum Thema Funktionsprüfung ( früher Dichtheitsprüfung ) veröffentlicht.

Darin beschrieben finden sie die Aktuellen Fristen für Erst- und Nachprüfungen Ihrer Abwasserführenden Leitungen. 

Sind auch sie davon betroffen ? 

Schauen sie nach, hier kann die Tabelle eingesehen werden


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